Das „Gender-Monster“

von Sarah Regez und Co.: An der Grenze des Erträglichen

Mitglieder der Baselbieter SVP bekämpfen mit der sogenannten Kinderschutzinitiative die inklusive Sprache. Eine Debatte wäre berechtigt, doch hier wird bloss gespalten. Ein Kommentar.

Von Alessandra Paone und Jan Amsler

„Eine grüne Hand mit langen Fingern und spitzen Krallen greift von hinten nach drei Schulkindern, die vergnügt und nichtsahnend in ihren Büchern lesen. Die Hand gehört einem gruseligen Wesen. Am Arm trägt es eine Regenbogen-Binde mit einem Stern.

Was hier beschrieben wird, ist nicht die Szene eines Horrorfilms. Es ist das „Gender-Monster“, das Sujet der Kinderschutzinitiative, die am Donnerstagmorgen in Liestal vorgestellt wurde. Es ist ein Plakat an der Grenze des Erträglichen. Und des Zumutbaren.

Die angekündigte kantonale Volksinitiative verlangt, dass an Kindergärten und Schulen „keine Gendersprache“ praktiziert wird. Konkret sollen die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um zu verhindern, dass in Wörtern Sonderzeichen wie beispielsweise der Doppelpunkt oder der Gender-Stern verwendet werden.“ (…)

https://www.onlinereports.ch/News.109+M56bfac2ff32.0.html

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