Gewaltexzesse in Frankreich    

GAM-Newsletter

 

19.10.2026

Gewaltexzesse in Frankreich    

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Die seit Wochen anhaltenden Gewaltexzesse in Frankreich zeigen sehr eindrücklich, dass die hauptsächliche Gefahr für die Sicherheit der westeuropäischen Zuwanderungsländer nicht von außen, sondern ganz eindeutig aus dem Inneren des zunehmend verkommenen „bunten Spätkapitalismus“ kommt. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass das globalkapitalistische Projekt der Schaffung kulturell gegensätzlicher Mischgesellschaften zu einem desaströsen Fiasko führt.

Mittlerweile ist es anscheinend bereits so weit, dass legitime Proteste von Schülern gegen reale Missstände im Schulsystem von Politkriminellen mit pseudolinker Mimikry und verbündeten islamisch-migrantischen Radaubanden instrumentalisiert und als Vorwand für eine dekadente Gewaltorgie systematisch missbraucht werden können.

Während zehntausende Jugendliche friedlich für eine bessere Bildungspolitik demonstrierten, nutzten radikale, schulfremde Gruppierungen und Randalierer („Black Blocks“ oder gewalttätige Trittbrettfahrer) die Proteste zunehmend als Kulisse für massive Ausschreitungen, Sachbeschädigungen, Brandstiftungen und Angriffe auf Sicherheitskräfte.

Während sich die offiziellen Schüler- und Studierendenverbände vehement von den Ausschreitungen distanzieren und betonen, dass die Randalierer (Casseurs) eine Minderheit darstellen, die die eigentlichen, friedlichen Forderungen nach einem besseren Bildungssystem diskreditiert, steckt hinter diesen gewalttätigen Krawallen ein Zusammengehen von extrem degenerierten einheimischen Islamkollaborateuren (vornehmlich aus der postmodern-pseudolinken Partei La France Insoumise / LFI unter Führung des promuslimischen Populisten Jean-Luc Mélenchon) und einer Masse von desintegrierten muslimischen Jugendlichen aus den kontranormativ geprägten islamischen Sozialmilieus. Diesen Akteuren geht es um einen reaktionären Aufstandsversuch gegen die verhasste säkular-republikanische Gesellschaftsordnung in Frankreich sowie generell gegen die Kultur der Ungläubigen.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des französischen Meinungsforschungsinstituts IFOP bestätigte nachdrücklich, dass Islambefolgung und freiheitlich-säkulare Lebenskultur gegensätzlich und somit unvereinbar sind und extrem konfligieren.

Insgesamt zeigte diese Studie, dass der prägende Einfluss der orthodox-islamischen Vorgaben auf die Subjektivität der französischen Muslime nicht nur nicht nachlässt, sondern sich im Rahmen der Konfrontation mit der nichtmuslimischen Umwelt eher noch verstärkt. Dementsprechend zeigen die Muslime in Frankreich, insbesondere die jüngeren, im Gegensatz zu den herkömmlichen Erwartungen eine starke Bekräftigung ihrer Identität durch eine Intensivierung ihrer auf Abgrenzung bedachten religiösen Praktiken (wie z. B. öffentliches Rudelbeten), eine Verhärtung der islamisch normierten Geschlechterungleichheit sowie eine zunehmende Zustimmung zu den radikalen Vorgaben der islamischen Vorhutkräfte.

Hervorzuheben ist der Tatbestand, dass sich bei fast allen Indikatoren (Religiosität, Kultpraktiken, Verschleierung, Ablehnung der Geschlechtergleichheit, Ablehnung der Wissenschaft, Vorrang des religiösen Rechts, Zustimmung zu islamischen Vorhutorganisationen) junge Muslime systematisch strenger und radikaler zeigen als die älteren.

Letztendlich bestätigte die Studie, dass sich die muslimische Bevölkerung in Frankreich immer stärker zu einer ‚Gegen-Gesellschaft‘ entwickelt, „d. h. dass sie versucht, ihr tägliches Leben nach religiösen Normen zu organisieren, die sich von denen der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden oder sogar im Widerspruch zu ihnen stehen. Dieser Trend scheint sich mit der Zeit nicht abzuschwächen, sondern sich vielmehr von Generation zu Generation zu verstärken, getragen von einer Jugend, die zunehmend bestrebt ist, ihre muslimische Identität gegenüber einer als feindlich empfundenen französischen Gesellschaft zu betonen.“

Von daher ist es wenig überraschend, dass dieses Einstellungsgefüge jetzt schlagartig zum Ausbruch kommen konnte.

Siehe dazu ausführlicher: Der Islam als destruktiv-reaktionärer Migrationsimport

https://diefreiheit.info/der-islam-als-destruktiv-reaktionaerer-migrationsimport/  

Wie tief die französische Gesellschaft gespalten ist, umreißt dieser Artikel: Bei Wahlsieg von Le Pen: Fast jeder zweite befragte Muslim erwägt, Frankreich zu verlassen

https://www.berliner-zeitung.de/article/marine-le-pen-umfrage-muslime-frankreich-ausreise-10499181  

Mit freundlichen Grüßen

Karin Vogelpohl

Vorstand GAM e. V.

Gesellschaft für wissenschaftliche

Aufklärung und

Menschenrechte e. V.

Tel.: ++49 155 685 80 612    Fax: ++49 541 44 53 73

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