Juli 26, 2026
Zwei Kriege, zwei Meerengen, eine gemeinsame Verwundbarkeit: In KW 30 zeigt sich, dass moderne Konflikte nicht nur an Frontlinien entschieden werden, sondern an Energiearterien, Raffinerien, Häfen und politischen Bündnissen. Nach 13 Nächten US-amerikanischer Angriffe auf Iran setzt eine Pause ohne Waffenruhe ein, während Hormus und Bab al-Mandab gleichzeitig unter Druck geraten und der Ölpreis auf 100 Dollar zuläuft. In der Ukraine reicht der Krieg inzwischen tief ins russische Hinterland, während Washington und Moskau Gesprächskanäle öffnen, die an Kiew vorbeiführen. Europa stellt Stützpunkte und Personal bereit, wird mit neuen US-Zöllen unter Druck gesetzt und diskutiert parallel die Wehrpflicht. Der Radar der Woche zeigt, wie aus einzelnen Krisen ein zusammenhängendes geopolitisches System der Eskalation entsteht.Geopolitik-Radar vom 20. – 26. Juli 2026
Ein Meinungsbeitrag von Michael Hollister.
https://apolut.net/hollisters-geopolitik-radar-vom-20-26-juli-2026/

