Linksidentitäre Ideologien schwächen Europa im Kampf gegen den Islamismus

16. August 2022

„Der Psychologe und Islamismusexperte Ahmad Mansour kritisiert vor dem Hintergrund des Anschlags auf den Schriftsteller Salman Rushdie in der “Neuen Zürcher Zeitung” den europäischen Umgang mit seinen islamistischen Feinden. Die linksidentitäre “Anti-Rassismus-Ideologie” habe Europa geistig wehrlos gemacht. Ihre Anhänger seien “Komplizen” des Islamismus. In Folge ihres Wirken sei Europa “müde geworden”, sich zu verteidigen.

Der Feind seien nicht nur islamistische Terroristen, sondern islamistische Akteure allgemein. Diesen gehe es darum, “dem europäischen Westen die eigenen Standards und Tabus aufzuzwingen”. Dazu verfolgten sie sowohl eine “weiche und eine harte” Strategie. Die weiche Strategie bestehe darin, sich “als Demokraten und Antirassisten” darzustellen, “um sodann jegliche Kritik am Islam als islamophob, rassistisch und intolerant zu diskreditieren”. Die harte Strategie wähle “schlicht den Weg der Einschüchterung und Gewalt”.

Die politische Linke hänge einer Ideologie an, “gemäss der nur die weissen, alten, europäischen Männer Täter sein können”. Sie sei daher blind gegenüber der islamistischen Bedrohung und solidarisiere sich zunehmend mit Islamisten, welche die erwähnte weiche Strategie verfolgen. Kritik an Islamisten werde von ihnen als “Ausdruck von antimuslimischem Rassismus, als rechtes Gedankengut” verurteilt. Muslimische Kritiker islamistischer Akteure würden in diesem Zusammenhang auch “von den Grünen, von Linken und sogar von Sozialdemokraten” unter Druck gesetzt. Auch Rushdie sei von der Linken mit “Argwohn betrachtet” worden, weil er sich identitätspolitischen Diskursen verweigert habe.1“ (…)

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