GAM-Newsletter
09.09.2026
Bei der Wahl in Sachsen-Anhalt kam es zum vorhergesehenen Desaster für die etablierten Parteien.
Aber der Elefant im Raum wird weiter hartnäckig ignoriert
Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde die Kanzler-Partei CDU mehr als halbiert (-19,9 %) und erreichte nur noch 17,2 % der abgegebenen Stimmen. Demgegenüber konnte die AfD ihren Stimmenanteil trotz enormer Gegenpropaganda seitens der öffentlich-rechtlichen Medien mehr als verdoppeln und kam auf 43,8 %.
Trotz der gestiegenen Wahlbeteiligung von ca. 60 auf 77,8 % blieben die Nichtwähler (inklusive ungültiger Stimmabgaben) mit 391.536 von 1.706.851 Wahlberechtigten zweitstärkste „Partei“ (deutlich vor der SPD, den Grünen und der Linkspartei, die zusammen 352.342 Zweitstimmen erhielten). Dabei kam die höhere Wahlbeteiligung primär der AfD zugute und war deshalb auch kein Zeichen einer allgemeinen wahlpolitischen Revitalisierung aller Lager, sondern eine höchst asymmetrische Protest- und Polarisierungsmobilisierung, die fast ausschließlich als Treibstoff für den Wahlerfolg der AfD wirkte. Trotz dieses Hochs bleibt die „Partei der Nichtwähler“ eine der bestimmenden Größen im politischen Gefüge.
(Siehe auch https://diefreiheit.info/der-graue-star-der-demoskopie-groessenanteil-und-einstellungen-der-nichtwaehler/)
Dieser Wahlausgang demonstriert einmal mehr in besonders scharfer Weise die schwere Erosionskrise der „indirekten Demokratie“ in Deutschland: Die Altparteien sind trotz weitestgehender politisch-ideologischer Verfügungsmacht über die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie großer Teile der Print-Medien nicht mehr in der Lage, die Mehrheit der Wahlberechtigten hinter sich zu bringen. Sowohl die Wahl der vom etablierten Parteienstaat pauschal als „gesichert rechtsextremistisch“ stigmatisierten AfD als auch die anhaltend hohe Zahl der Nichtwähler sind nicht nur als inhaltliche Ablehnung einzelner Regierungsvorhaben zu verstehen, sondern sind Ausdruck eines fundamentalen Protestes gegen die Funktionsweise der „indirekten Demokratie“ mit ihren gegen große Mehrheiten gerichteten Entscheidungsprozessen.
Negativ beeindruckend war und ist es, wie nach der Wahl im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit seinen unterschiedlichen Sendeformaten (insbesondere Talkshows zum Fremdschämen) der Elefant im Raum, nämlich die primäre Ursache für die tiefgreifende politische Legitimationskrise, hartnäckig ignoriert wird: Die Ausbreitung der gesichert grund- und menschenrechtswidrigen islamischen Herrschaftskultur infolge einer desaströs verfehlten Migrationspolitik mit ihren zahlreichen gesellschaftsschädigenden Auswirkungen bei gleichzeitiger parteienstaatlich geförderter Verleumdung berechtigter Kritik als „rassistisch“, „islamophob“ etc.
Solange dieses komplexe Zusammenwirken nicht effektiv gestoppt, eingedämmt und revidiert wird, wird die Zerrüttung des politischen Systems fortdauern und die Gesellschaft weiter polarisieren. Dabei können die schwer angeschlagenen Verteidiger der herrschenden Verhältnisse noch von Glück reden, dass ihnen der wachsende Unmut und Protest bislang nur in „zarter“ wahlpolitischer Form entgegensteht.
Inzwischen wird auch der Vorwurf der Fälschung bei der Briefwahl erhoben:
https://www.tichyseinblick.de/interviews/briefwahl-auswertung-afd-abweichung/
Mit freundlichen Grüßen
Karin Vogelpohl Vorstand GAM e. V.
Gesellschaft für wissenschaftliche
Aufklärung und
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