19. August 2026
„Wer Gleichstellung sagt, sollte nicht nur Frauenförderung meinen. Genau hier beginnt die Kritik an feministischer Gleichstellungspolitik: Staatliche Programme, Beauftragte und Kampagnen sprechen häufig im Namen der Gleichheit, behandeln aber männliche Problemlagen bestenfalls als Randnotiz. Für Jungen mit schlechten Bildungschancen, Väter nach einer Trennung oder Männer als Gewaltopfer ist das keine akademische Debatte. Es entscheidet darüber, ob sie gesehen werden, ob Hilfe erreichbar ist und ob ihre Interessen politisch überhaupt zählen. Das Problem ist nicht, dass Frauenrechte verteidigt oder konkrete Benachteiligungen von Frauen bekämpft werden. Das ist notwendig. Das Problem entsteht dort, wo eine politische Bewegung ihre eigene Perspektive zur allgemeinen Wahrheit erklärt und Gleichstellung praktisch als einseitige Frauenpolitik organisiert. Wer so verfährt, ersetzt Gerechtigkeit durch Klientelpolitik.“ (…)
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Täterinnen Teil 1: Das Tabu der Täterin – Was die Statistiken wirklich sagen
Und: siehe Teil 2 ff. auf MANNdat

