1. August 2026 von Jochen Mitschka
Während die europäischen Staaten mehrheitlich den Völkermord in Gaza sogar unterstützten, und auch nichts gegen die Ausweitung auf den Rest Palästinas unternehmen, zeigt China seine Führerschaft im Globalen Süden und beweist damit, dass Indien diese Rolle nicht verdient. Was war passiert?
Kommentar GB:
„Palästina“ als islampolitisches Projekt gegen die Staatlichkeit Israels dürfte mittlerweile zwar noch nicht gänzlich, aber doch weitgehend an sein historisches Ende gekommen sein, sofern die derzeit in Umrissen erkennbaren Machtverhältnisse und -realitäten sich weiter festigen werden, wovon wohl überwiegend ausgegangen werden kann. Daher bleibt nur der Symbolwert des Kampfbegriffs Palästina, und mit dem scheint mir China derzeit zu operieren, während es in den eigenen Grenzen ein sehr klare antiislamische Politik betreibt, die bezüglich der Stoßrichtung jetzt auch in Indien aufgegriffen wird. Weder China noch Indien (mit bis zu 120 Mio. Muslimen innerhalb der Republik) haben ein Interesse daran, dem Islam zuviel Entfaltungsspielräume zu lassen, und sie wisse auch genau, warum sie das tun – während sich Europa, insbesondere die EU – sich einbildet, sich eine proislamische Politik leisten zu können, was aber eine kapitale Torheit ist.


