China-Philippines testing the waters of a short sharp war

Ships collide over disputed shoal as perceptions grow Beijing may launch a swift hard strike on Manila’s newfound assertiveness
Kommentar GB:
Das südchinesische Meer ist für China von überragender Bedeutung, zum einen ökonomisch, weil fast alle Schiffahrtslinien durch dieses Seegebiet führen, zum anderen militärisch, weil die maritime nukleare Zweitschlagskapazität Chinas im südchinesischen Meer ihren relativ geschützten Ort hat. Und aus denselben Gründen üben die USA, die die erste Inselkette vor der chinesischen Küste kontrollieren, direkt und eben auch indirekt – hier über die Philippinen – maritimen Druck auf China aus. Daraus wird unmittelbar erkennbar, daß China ökonomisch und militärisch das strategische Interesse haben muß, die Kontrolle im südchinesischen Meer zu sichern und die erste Inselkette für den Fall eines militärischen Konflikts maritim durchlässig zu machen, also die maritime „containment policy“ der USA gegen China aufzubrechen. Die gedachte strategische Konfliktlinie verläuft wie schon im Kalten Krieg mit der SU vor der nordpazifisch-russischen Küste, dann durch das japanische Meer und über Süd-Korea nach Okinawa und Taiwan (Formosa) bis zu den Philippinen und Singapur.

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