Die „Kultur des Hasses auf den Westen“ als Ursache von Migrantenunruhen in Europa

30. November 2022

„Der Migrationsforscher Ruud Koopmans führt die jüngsten Unruhen vorwiegend marokkanischer Migranten in
Belgien und den Niederlanden auf eine „Kultur des Hasses auf den Westen“ zurück. Das Geschehen sei Teil „eines größeren Phänomens, das bei Menschen aus muslimisch geprägten Ländern in ganz Europa“ zu beobachten sei.

Der Westen werde in dieser Gruppe häufig als „Feind des Islam“ betrachtet, „der alles Muslimische vernichten und Muslime unterdrücken will“. Viele „junge Migranten entwickeln so Hass auf den Westen, sehen ihn als Feindbild“ und sähen sich „als Opfer eines weltweiten Kampfes gegen den Islam“. Dass die Täter häufig belgische Fahnen abgerissen und Polizeibeamte angegriffen hätten, weise zudem auf einen ausgeprägten Hass gegenüber dem sie aufnehmenden Staat hin.

Auch in Deutschland „wären vergleichbare Krawalle möglich“, da auch hier schlecht integriert „Hass auf den Staat“ empfänden, „in dem sie leben und fühlen sich als Opfer, etwa in der großen türkischen Community“. Die türkische Regierung nähre „die Erzählung der unterdrückten Muslime“.1“ (…)

Die „Kultur des Hasses auf den Westen“ als Ursache von Migrantenunruhen in Europa

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