11. Juli 2026 von Jochen Mitschka
Die politische Landschaft innerhalb der Europäischen Union befindet sich in einer tiefen Vertrauenskrise. Jüngste Daten des Meinungsforschungsinstituts Statista zeigen, dass europäische Spitzenpolitiker zu den am schlechtesten bewerteten Regierungschefs weltweit gehören. Während die europäische Wirtschaft mit hausgemachten Strukturproblemen, Deindustrialisierung und den Folgen einer verfehlten Energiepolitik kämpft, wächst der Widerstand in der Bevölkerung spürbar. Es droht die Reaktion der Regierenden.
Die Eskalationsspirale: Wenn politischer Kontrollverlust den „Spannungsfall“ greifbar macht
Kommentar GB:
Ich habe den Eindruck, daß man in der NATO und der EU – in Übereinstimmung mit London, Paris und Berlin – genau darauf zusteuert:
auf die Ausrufung des Spannungsfalles.
Dies allein schon deswegen, um die Umstellung auf Rüstungs- und Kriegswirtschaft gesellschaftlich durchzusetzen; und um innenpolitisch „zu bereinigen“. Denn die Ausrufung des Spannungsfalles würde es rechtlich ermöglichen, demokratische Wahlen nicht mehr stattfinden zu lassen, um damit einem möglichen oder befürchteten politischen Machtwechsel vorzubeugen.
Wir ( „We – the people“) haben allerdings leider keine Einfluß darauf.
Die betroffenen Parteien haben zwar ein gewisses Potential, Einfluß auszuüben, aber sie werden ja als Feinde behandelt.

