Protestkundgebung gegen Islamkritikfeindlichkeit

GAM-Newsletter

02.03.2026

 

Protestkundgebung gegen Islamkritikfeindlichkeit

„Tod dem Diktator“: Zu den Militärschlägen gegen das iranische Terrorregime

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Heute möchten wir Sie auf Folgendes hinweisen:

In Berlin am 15. März:

Protestkundgebung gegen Islamkritikfeindlichkeit

Die Religionskritik der Aufklärung, d. h. die Kritik religiöser Weltanschauungen als Legitimationsgrundlage zwischenmenschlicher Herrschaftsverhältnisse, gehört zu den tragenden Säulen der modernen europäischen Zivilisation. Diese Kritik gilt heute aus guten Gründen vorzugsweise der islamischen Weltanschauung. Denn diese musste im Unterschied zum Christentum keine durchsetzungsfähige Aufklärung über sich ergehen lassen, ist nach wie vor durch ungebrochene grund- und menschenrechtswidrige Inhalte und Normen geprägt und tritt global als massiver Antriebsmotor gewalttätig-djihadistischer Vorhutgruppen in Erscheinung.

Dass aus den Reihen der schwarz-roten Regierungsparteien des Berliner Senats vor diesem Hintergrund nun allen Ernstes ein „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ anberaumt wurde, ist nicht nur ein schwerwiegender Akt politisch-kultureller Dekadenz. Darüber hinaus handelt es sich hier um ein zutiefst reaktionäres Vorhaben, das darauf abzielt, auf dem Boden eines aufgeklärten Landes mit säkular-menschenrechtlicher Grundordnung emanzipatorische Religionskritik zu delegitimieren.

Die islamkritische Mehrheit in Deutschland, die leider immer noch in einem Zustand zersplitterter/unkoordinierter Passivität verharrt, sollte sich diese Diskriminierung der berechtigten Ablehnung und Abwehr einer grund- und menschenrechtswidrigen Weltanschauung nicht länger gefallen lassen.

Umso begrüßenswerter und vorbildlicher ist es, dass der Verein „Frauenheldinnen e. V.“ zu einer Protestkundgebung gegen diesen erstmals in Berlin ausgerufenen „Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit“ einlädt.

Ziel dieser Aktion ist es, so die Initiatorinnen, „auf die Auswirkungen staatlich geförderter kulturrelativistischer Ansätze sowie auf die zunehmende institutionelle Verankerung islamistisch geprägter Akteure und Positionen aufmerksam zu machen – insbesondere im Hinblick auf die Rechte und die Sicherheit von Frauen und Mädchen.“

Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt an dieser Kundgebung teilnehmen.

Ort der Veranstaltung: 

Breitscheidplatz 

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche,

Berlin

Zeit: 15. März 2026, ab 14:00 Uhr. 

 

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„Tod dem Diktator“

Die Militärschläge gegen das islamische Terrorregime im Iran erleichtern objektiv einen revolutionären Regimewechsel.

Wird diese Chance auch subjektiv genutzt?

 

Die langjährige Existenz des iranischen Herrschaftsregimes der schiitisch-islamischen Gottesfanatiker, das nach innen und außen für massiven Terror verantwortlich ist und obendrein nach atomarer Bewaffnung strebt, ist nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus der wohl größte und gefährlichste Schandfleck und Gefahrenherd der Menschheit. Immer wieder zeigte sich, dass man die permanente Bedrohung durch dieses Regime nicht einfach „wegverhandeln“ kann und eine Beschwichtigungspolitik erst recht gegenüber solchen islamischen Gottesfanatikern absolut verfehlt ist.

Nun wurden im Rahmen der us-amerikanischen und israelischen Militärschläge mit Ali Khamenei die höchste Autorität dieses Terrorregimes sowie weitere hochrangige Mitglieder der iranischen Führungsriege getötet; darunter der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, der Verteidigungsminister sowie der Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte der sogenannten Revolutionsgarden.

Auch der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad soll laut vorliegenden Meldungen bei den Luftangriffen in Teheran getötet worden sein. Die israelische Armee (IDF) meldete zudem die Tötung von Generalen der Luftverteidigung und der Drohneneinheiten der Revolutionsgarden.

Der Ruf „Tod dem Diktator“ war immer schon eine Parole der iranischen Opposition gegen das islamische Terrorregime.

Keine Überraschung also, dass nun zahlreiche Menschen im Iran, die unter der blutigen Repression durch das islamische Terrorregime leiden, mit Jubel auf die Berichte über den Tod Khameneis reagierten. Auch in Deutschland, den USA und anderen westlichen Ländern gingen Exiliraner auf die Straße, um ihrer Genugtuung Ausdruck zu verleihen.

Andererseits mobilisierte auch das zwar angeschlagene, aber dennoch mächtige Regime seine Anhänger zur typisch schiitischen Huldigung ihres getöteten „Führers“ als Märtyrer, wobei einmal mehr die notorischen Parolen „Tod den Vereinigten Staaten“ und „Tod Israel“ skandiert wurden. Ob es nun auch zum Tod des iranischen Terrorregimes kommen wird oder nur zu dessen Schwächung, werden die nächsten Wochen zeigen.

Iran: Zur totalitären Konstitution des staatsislamistischen Herrschaftssystems

Mit freundlichen Grüßen

 

Karin Vogelpohl

Vorstand GAM e. V.

Gesellschaft für wissenschaftliche

Aufklärung und

Menschenrechte e. V.

Tel.: ++49 155 685 80 612   Fax: ++49 541 44 53 73

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