Das EU-Parlament hat Vorschläge zur Neuordnung von Dublin beschlossen.
Die Mitgliedstaaten müssen erst eine gemeinsame Linie finden.
https://diepresse.com/home/ausland/eu/5322187/EU-ringt-um-Reform-des-DublinSystems
ropow 19.06.2018 – 09:28„Keiner will mitmachen.“
Abwarten.
Bald sollen Änderungen der Dublin-Regeln beschlossen werden, wonach kein EU-Staat sich mehr weigern kann Flüchtlinge aufzunehmen, sonst wird ihm der Zugang zu den EU-Fonds verwehrt.
Flüchtlinge müssen dann auch nicht mehr im ersten EU-Land Asyl beantragen, sondern können sich ihr Wunschland unter vier Ländern aussuchen, Asylanträge können sie gleich in Gruppen bis zu 30 Personen stellen – und sie dürfen automatisch und sofort in das Land, in dem sie schon Anker-Verwandte haben:
http://www.europarl.europa.eu/pdfs/news/expert/background/20171019BKG86403/20171019BKG86403_en.pdf
https://lichtnahrung2015.wordpress.com/2017/10/25/die-eu-beschliesst-aenderung-des-dublin-abkommens/
Wenn Merkel es in den nächsten zwei Wochen schafft diese Änderungen durchzusetzen, dann ist MÜSSEN alle mitmachen. Und Seehofers „Aufstand“ wäre mit einem Schlage nur mehr Makulatur.
Wollen Merkel und Seehofer Deutschland einem neuen Massenansturm aussetzen?
Merkels »europäische Lösung« heißt: Neue »Dublin-III-Verordnung«
Kommentar GB:
Würde die CSU jetzt die Planung um- und durchsetzen, dann wäre Recht wiederhergestellt, und es wären Tatsachen geschaffen und die fatalen EU-Pläne einer Revision der Dublin-Regelung gescheitert. Das zu verhindern, darum ging es Merkel. Wie man sieht: mit Erfolg.
Nach der Änderung der Dublin-Verordnung, wenn sie denn so zustande kommen sollte, könnte und würde die Massenimmigration ungehemmt weitergehen. Sie zu ermöglichen ist anscheinend die Absicht von Merkel. Daher ihr Bestehen auf EU-Regelungen.
Und deshalb ist der Zeitaufschub, den die CSU gewährt hat, viel mehr, nämlich ein Unterschied ums Ganze. Wenn nämlich innerhalb der nächsten zwei Wochen die revidierte Dublin-Verordnung käme, dann hätte die Bundesrepublik Deutschland jegliche Steuerungsmöglichkeit der Migration verloren.


