Why Bolton was fired

Bolton did not want to negotiate with the Taliban, North Korea or Iran


https://www.asiatimes.com/2019/09/article/why-bolton-was-fired/
und, sehr lesenswert:
https://www.heise.de/tp/features/Trump-entlaesst-ueberraschend-Sicherheitsberater-Bolton-4519625.html
und, pro Bolton:
https://www.nzz.ch/meinung/der-sturz-boltons-ist-symptom-einer-tiefen-krise-im-weissen-haus-ld.1507991
Kommentar GB:
Mein derzeitiger Eindruck ist, daß Trump Konflikte zwar nicht scheut, und daß er sie auch ausfechten will, wie am Beispiel Chinas zu sehen ist, dies aber – anscheinend – möglichst nicht mit militärischen, sondern mit nicht-militärischen Mitteln, also durch Wirtschaftssanktionen und politischen Druck. Das Militär bildet dabei nur den passiven aber latent aktiven Hinter-grund der politisch-wirtschaftliche Aktionen.
Ein Grund für diese Art der Einordnung des Militärs in die US-Strategie ist wohl, daß deren Anwendung z. B. in Afghanistan zwar teilweise, insgesamt aber gerade nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt hat, sondern vielmehr in die Schwierigkeit, diesen militärischen Konflikt irgendwie zu beenden. Heimkommende Särge sind nichts Erfreuliches für die US-Amerikaner. Und Trump, der außenpolitisch eigene und teils andere Schwerpunkte hat, hat diesen und andere Konflikte ja nur „geerbt“. Also liegt es für ihn nahe, sich wenn möglich aus diesen Konflikten zurückzuziehen – nur ist das oft nicht so einfach möglich. Das zeigt sich derzeit im Irak, in Syrien und eben auch in Afghanistan.
 
 
 
 

Tragen Sie sich für den wöchentlichen Medienüberblick - den Freitagsbrief - ein!

Es wird kein Spam geschickt! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.