https://www.nzz.ch/feuilleton/schafft-die-nationalstaaten-ab-ld.1400648
Kommentar GB:
Die EU-Kommission dürfte applaudieren …
Hier eine dazu passende Meldung
EU setzt Weltparlament auf die Agenda
https://www.heise.de/tp/features/EU-setzt-Weltparlament-auf-die-Agenda-4104354.html
Kommentar GB:
Ein Auszug lautet wie folgt:
(…) „Die EU-Resolution ist auch das Ergebnis jahrelanger intensiver Lobbyarbeit der NGO Democracy Without Borders. Deren Geschäftsführer Andreas Bummel begrüßte in einer ersten Reaktion die Resolution. „Mutilateralismus und Demokratie sind weltweit in Bedrängnis“, sagte er. „Eine Stärkung und Demokratisierung der UN muss Teil der Gegenmaßnahmen sein.“ Bummel engagiert sich seit vielen Jahren für dieses Anliegen, 2007 begann seine Kampagne für ein UN-Parlament, der sich inzwischen rund 1500 Parlamentarier aus aller Welt, darüber hinaus zahlreiche Wissenschaftler und Intellektuelle angeschlossen haben.
Vor wenigen Tagen kündigte der Schweizer Ständerat Daniel Jositsch an, das Thema auch in den Schweizer Bundesrat einzubringen. Ein UN-Parlament wäre „eine Weltrevolution. Eine zweite Kammer neben der UNO-Generalversammlung (…) wäre ein fundamentaler Umbau der Vereinten Nationen.“ “ (…)
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Bummel
und
Hier ist die Liste der von George Soros finanzierten NGO´s:
http://www.discoverthenetworks.org/viewSubCategory.asp?id=1237
Allerdings gibt es mittlerweile deutliche Anzeichen eines Zerfalls der „Global Governance“.
Die DP (USA) kontrolliert nicht mehr das Weiße Haus. Und auch in Europa zerbröckelt ihre Macht. Aber mit der Global Governance muß dennoch weiterhin gerechnet werden. Sie hat u. a. in Deutschland noch Macht auf der politischen, und in Europa in der EU-Ebene (Kommission, EU-Parlament) sowie auf der zivilgesellschaftlichen Ebene, nicht jedoch in Mittelosteuropa (Visegrad-Staaten und Österreich). In den USA spielt sie eine starke Rolle im Kongreß und im Staatsapparat, und das in seiner ganzen Tiefe.
Die trennende politische Konfliktlinie in Europa verläuft zwischen den Regierungen und NGO´s der Global Governance auf der einen Seite, und denjenigen Regierungen und Gesellschaften, die dieser politischen Agenda widersprechen oder ihr nicht folgen, und daraus ergibt sich die mediale und politische Rechtspopulismus-Kampagne der Vertreter der Global Governance, zu der in Deutschland offensichtlich die Kartellparteien gehören, einschließlich des CSU übrigens; man muß nur deren Verhalten im EU-Parlament anschauen.
Was sie migrationspolitisch derzeit tun (müssen), das tun sie nolens volens, buchstäblich …
Siehe hierzu auch:
Das Große Spiel – Geopolitische Strukturen und Entwicklungen


