20.10.2026
Von Uta Böttcher •
Verhindern wir womöglich gerade die nächste Eiszeit? Den kosmischen Zyklen zu Folge wäre sie wohl in 11.000 Jahren fällig. Mit verheerenden Folgen. Das eröffnet auf unseren Kohlendioxid-Ausstoß auf lange Sicht womöglich völlig neue Perspektiven. Seit etwa 6.000 Jahren bewegt sich die Erde unaufhaltsam auf die nächste Eiszeit zu. Die seit Jahrmillionen – völlig unbeeindruckt vom menschlichen Dasein – wie ein Uhrwerk ablaufende Himmelsmechanik der planetaren Zyklen zusammen mit den Aktivitätszyklen der Sonne eröffnen die Möglichkeit für eine neue Vereisung in 11.000 Jahren.
Mit etwas Glück haben wir diese Eiszeit aber bereits ungewollt verhindert. Ganz sicher ist dies jedoch nicht.
https://www.achgut.com/artikel/wann_kommt_die_naechste_eiszeit
Kommentar GB:
Mit diesem erfreulicherweise allgemeinverständlichen Beitrag sollte m.E. die derzeitige klimapolitische Debatte abgeschlossen und erledigt sein.
Die bereits erfolgten politischen und juristischen Fehlentscheidungen bzw. Fehlbeurteilungen bezüglich der Klimapolitik sollten daher unverzüglich als solche erkannt und korrigiert werden. Dazu gehören nicht zuletzt etliche fragwürdige Großprojekte im Hinblick auf die CO2-Emissionen.
Ein kleine Ergänzung:
In Norwegen gibt es den etwa 100 km langen Jostedalsbreen-Gletscher, der eine Ausdehnung von etwa 1000 km2 und eine bis zu 500 m dicke Eisdecke hat. Er ist damit der größte Plateaugletscher des europäischen Festlandes. mit insgesamt 24 Gletscherzungen die von bis zu 2038m Höhe bis tief in die angrenzenden Täler hinabreichen.
Entstanden ist der Gletscher nicht etwa während der letzten Eiszeit, sondern erst seit ungefähr 500 v. Chr. im Zuge einer Klimaverschlechterung. Die Größe entspricht heute in etwa derjenigen um 1700. Danach allerdings dehnten sich die Eismassen gewaltig aus, um dann zwischen 1850 und 1880 ebenso schnell wieder zurückzuweichen. Dieses Abschmelzen hält noch heute an , und die wechselvollen Vorgänge, die das Phänomen der der Gletscherzungen zwischen Warm- und Kaltzeiten charakterisieren, kann man nirgends so anschalich verfolgen wie am Beispiel des Nigaardsbreen, der längsten der Gleitscherzungen. – Quelle: Vgl. hierzu:
Michael Möbius, Annette Ster: Norwegen, Dumont Reise-Verlag Ostfildern, Reise-Handbuch, 6. Aufl., 2020, hier: S. 302 f.
Das heißt, es gab offenbar zwischen 1700 und 1850 eine empfindliche Kaltzeit. in der sich der norwegische Gletscher stark ausdehnte (s.o.).
Sie ist bei uns als „Kleine Eiszeit“ bekannt.

