Und doch: Labors in Ukraine forschten mit B-Kampfstoffen

Urs P. Gasche / 16.04.2022

Das US-Verteidigungsministerium finanzierte Aufträge an ukrainische Labors, um «bioterroristische Angriffe» abzuwehren.

(…) „Kein Land wird freiwillig zugeben, dass es an biologischen oder chemischen Waffen forscht oder diese sogar entwickelt. Man forscht nur an Gegenmitteln, um sich gegen solche Waffen zu schützen. In diesem hochsensiblen Bereich sind Dementis wenig wert. Eine gegenseitige Überwachung der Labors gibt es nicht. Während andere Abrüstungsverträge Kontrollen vorsehen, gibt es einzig beim Übereinkommen über das Verbot biologischer Waffen aus dem Jahr 1972 kein Verifikationsregime. Dafür sind nach Einschätzung von Zumach «vor allem die USA verantwortlich, weil sie den seit über zwanzig Jahren vorliegenden Entwurf für ein solches Kontrollregime mit dem Argument blockieren, ausländische Kontrollinspekteure könnten auf US-Territorium ‹Spionage› betreiben» (siehe: US-Sonderweg bei Biowaffen, taz 26.7.2001).“ (…)

https://www.infosperber.ch/politik/und-doch-labors-in-ukraine-forschten-mit-b-kampfstoffen/

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