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Hartmut Krauss
Das eigentliche Gefährdungsproblem liegt im hohen Anteil von Islambefolgern in Deutschland
Laut Auskunft der Bundesregierung hatten die Behörden am 1. Juli dieses Jahres 330 islamische „Gefährder“ registriert, d.h. Personen, denen sie schwere, politisch motivierte Gewalttaten zutraut. Die syrischen Gefährder hätten sich „in der Regel nicht im Ausland radikalisiert, sondern erst nach ihrer Ankunft in Deutschland. Da spielten oft geplatzte Lebensträume eine Rolle, Isolation und Misserfolge bei der Integration, wissen diejenigen, die sich beruflich mit Radikalisierung beschäftigen.“ (Die Welt vom 1. 9. 20121.)
Diese abenteuerlich niedrige Zahl verkennt völlig zweierlei: Es dürfte eine sehr hohe Zahl von Syrern und anderen immigrierten Muslimen in Deutschland geben, deren fragwürdige Illusionen hier zerplatzen. Und vor allem: Indem der Islam subjektiv angeeignet und so zur Grundlage und Substanz einer muslimischen Identität wird, kommt es damit auch zur Verinnerlichung des endogen angelegten Radikalismus: D.h.: Je stärker der Gegensatz zwischen muslimischer Identität und frustrierender nichtislamischer Realität subjektiv erfahren und der islamische Geltungs- und Herrschaftsanspruch im Hoheitsgebiet der Ungläubigen als blockiert erlebt wird, desto intensiver ist dann oftmals der Impuls zur regressiven Widerspruchverarbeitung gemäß der orthodox-islamischen Bedeutungsvorgaben. Infolgedessen kommt es zu einer „Turboradikalisierung“: Die orthodox-muslimische Identität wirkt als Dispositionsgrundlage wie leicht brennbares Material, das – insbesondere in Phasen psychischer Labilisierung – auf die Zündfunken anschlussfähiger „radikalislamischer“ Ideologieangebote entsprechend aufnahmebereit bzw. „leicht entflammbar“ reagiert.
Auch deshalb: Unterlassen Sie es wenigstens in ihrem eigenen Interesse, die etablierten Parteien des „Wir-schaffen-das“-Kartells zu wählen.
http://www.gam-online.de/text-endogene.radikal.html

