22. Januar 2026 von Jochen Mitschka
Droht die nächste Flüchtlingswelle? Die Kurden Syriens hatten über 10 Jahre den USA und der Türkei dabei geholfen, die säkulare Regierung von „Assad“ in Damaskus und seine Bevölkerung auszuhungern, das Öl zu stehlen und die Feldfrüchte vorzuenthalten. Nun wurden sie von den USA weitgehend aufgegeben und durch die türkisch geführte HTS überrannt. Die USA „vermitteln“ jetzt, ähnlich wie im Fall von Gaza.
Kommentar GB:
Die Kurden sind ein eigenständiges Volk, 10 – 15 Mio. Menschen, etliche von ihnen derzeit in Europa lebend, das in dieser Region beheimatet ist, ein Gebiet, das aber zum Staatsgebiet der Türkei, des Irans, des Iraks und Syriens gehört, so daß die Kurden über keine eigene Staatlichkeit verfügen. Daß sie aber eine solche anstreben ist offensichtlich, und wenn das Selbstbestimmungsrecht der Völker hier wirksam wäre, dann gäbe es wohl schon auch einen kurdischen Staat. Aber es gibt gegenläufige Interessen, von türkischer Seite ganz besonders, ebenso aber von den ISIS-Sunniten, die jetzt mit Rückendeckung durch Ankara in Syrien und Damaskus das politische Heft in der Hand haben und im Westen empfangen werden. Die Kurden stehen alleine, wenn sie zeitweilige Verbündete finden, dann werden sie am Ende betrogen und fallen gelassen. Das ist die kurdische Frage, und sie sollte außenpolitisch endlich gelöst werden.
Zum Thema Iran:

