Bundespräsidenten-Kandidatur auf Vorschlag der AfD
Nach der Nominierung des CDU-Mitglieds für das oberste Staatsamt ist die Empörung innerhalb der christlichdemokratischen Partei gross. Selbst [?] Hans-Georg Maassen distanziert sich von Otte.
Anja Stehle, Berlin Aktualisiert 25.01.2022
(…) „Chancen auf einen Wahlerfolg hat Otte nicht. Die Bundesversammlung tritt am 13. Februar zur Wahl des Bundespräsidenten zusammen. Mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP und CDU/CSU kann Steinmeier praktisch sicher mit einer Wiederwahl rechnen. Vor gut zwei Wochen hatte die Linke zudem den Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert als weiteren Kandidaten nominiert.“
Kommentar GB:
Es geht bereits jetzt heftig zu bei den internen Flügelkämpfen der oberen CDU, und das wird noch zunehmen.
Denn es dürfte dort jetzt wirklich viele geben, bei denen die Nerven blank liegen. Vor allem, wenn ihre politische Karriere mit all ihren Annehmlichkeiten und Möglichkeiten demnächst womöglich abrupt beendet werden muß.
Für den Zuschauer von außen hat das einigen Unterhaltungswert.
Für den merkelistischen Flügel, der sich jetzt ohne seine Chefin behaupten muß, wird es eng, weil seine Zeit historisch abgelaufen ist. Denn das hier ist erst der Anfang. Das spürt man und schlägt wild um sich, weil eben die Furcht groß ist.
Und das nicht einmal zu Unrecht.


