Den Islam behandeln die Parteien in ihren Wahlprogrammen sehr verschieden. Das linke Spektrum betont den Kampf gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit. Die AfD will Minarett und Muezzinruf verbieten.
Fast genau 60 Jahre vor der Bundestagswahl am 26. September begann mit dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen die muslimische Einwanderung. Inzwischen leben rund 5,5 Millionen Muslime in der Bundesrepublik Deutschland und gehört der Umgang mit dem Islam zu den emotional aufgeladenen und politisch kontroversen Streitfragen. Die Wahlprogramme der Parteien behandeln den Punkt entsprechend unterschiedlich.
Einig sind sich alle Parteien ausser der AfD aber offenbar darin, dass sie Rechtsextremismus und Hass auf Muslime für eine grössere Gefahr halten als den politischen Islam und islamistischen Terror.
von Christoph Schmidt
Von Gastautor – 20. September 2021
Islam und Islamismus in den Wahlprogrammen der deutschen Parteien
Kommentar GB:
Dringende Leseempfehlung:
Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung


