9. Juni 2020
Dr. Gudrun Eussner
USA. George Floyd und die Geschichtsklitterung der New York Times
Spätestens nach den euphorischen Berichten über die friedlichen Demonstrationen vom Samstag,
6. Juni 2020, müßte es jedem klar geworden sein, daß die Ausschreitungen nach dem Tod des George Floyd, 25. Mai 2020, von Field Organizers diverser von Demokraten majorisierter Vereinigungen gelenkt worden sind. Es sei denn, jemand könnte erklären, wie angeblich spontaner Aufruhr von einem Tag zum nächsten in Musik und Tanz übergeht.
The New York Times, June 9, 2020, kriegt sich nicht ein vor Rührung, da die Beerdigung des George Floyd ansteht: „Angehörige erinnern sich an ihn als einen Mann, der ‚die Welt tasten, beschnuppern wollte‘.“ Wie die britischen Medien beim Brexit unterhält die New York Times eine eigene Spalte nur mit Meinungen und als Nachrichten präsentierten Meinungen über George Floyd. Die allerletzten Nachrichten über ihren Helden, das Allerletzte!
George Floyd’s death energized a movement. George Floyds Tod brachte eine Bewegung in Schwung. Richtig! Die Bewegung des Demokraten Joe Biden, die durch die Corona-Pandemie den Rest bekommen hatte. Den Schwarzen bietet er in 40 Jahren seiner Demokraten-Karriere nichts als Reden, und so wandern Schwarze in Scharen zu Donald Trump und den Republikanern ab.
Die ‚Black Lives Matter‘ Bewegung entstand unter einer schwarzen Präsidentschaft, einem schwarzen Generalstaatsanwalt [Eric Holder], einem schwarzen Innenminister [Jeh Johnson], und die konnten nicht liefern, sagte West während eines CNN-Interviews über die Obama-Regierung.“
Die von Barack Obama mit Unterstützung des Clinton-Clans und Joe Bidens geführten Kriege hat er dabei noch nicht erwähnt, ebenso nicht dessen Aufwertung der Muslimbruderschaft in seiner Kairoer Rede, vom 4. Juni 2009, indem er die Brüder von seiner Beraterin Dalia Mogahed in die erste Reihe setzen läßt, sowie die Kriege in Libyen und Syrien samt Entstehung des Islamischen Staates.
Dagegen hat Donald Trump für die afro-amerikanische Mittelschicht Projekte entwickelt, durch die sie und folglich auch ihre schwarzen Beschäftigten aus der Unterschicht erreicht und gefördert werden. Immer mehr Schwarze wollen sich deshalb nicht mehr von den Demokraten betreuen lassen und ihnen dafür im Gegenzug ihre Stimme geben. Je mehr Afro-Amerikaner in die Gesellschaft eingebunden sind, desto sicherer wählen sie nicht solche Politiker, für die sie zu betreuendes Stimmvieh sind. An dieser Rolle hat sich durch die Demokraten auch in acht Jahren der Präsidentschaft des Barack Obama nichts geändert. Warum auch? Ihre Macht gründet darauf.
Auf daß dies auch fürderhin so bleiben möge, schreiben sie die Geschichte der USA um, und die New York Times, Flagschiff und Wahlkampfmaschine der Demokraten, gründet dazu das „1619 Project“. Die Geschichte der USA hätte begonnen und wäre aufgebaut auf einem Schiff, das, am 20. August 1619, mit 20 schwarzen Sklaven an Bord in Virginia landete. Das wäre das wirkliche Datum der Gründung der USA, nicht die Unabhängigkeitserklärung der 13 Staaten der USA, vom 4. Juli 1776.
Das „Projekt 1619“ ist eines mehrheitlich von Weißen, die sich der armen schwarzen Opfer annehmen. Die linke Ideologie ersetzt die historischen Tatsachen, um nicht zu sagen die historische Wahrheit.
“The New York Times tries to rewrite U.S. history, but its falsehoods are exposed by surprising sources.” „Die New York Times versucht, die Geschichte der USA umzuschreiben, aber ihre Fälschungen sind aufgedeckt von überraschenden Quellen.“
In einer Korrektur zur neu geschriebenen Geschichte der USA wird eine der gröberen Verleumdungen zurück genommen, die Behauptung der Nikole Hannah-Jones, daß „die Siedler die amerikanische Revolution ausfochten, um die Institution der Sklaverei zu schützen“.
Pulitzer-Preis Journalismus 2020 für Kommentar.
Für einen mitreißenden, provokativen und persönlichen Artikel über das bahnbrechende 1619 Projekt, das versucht, die Versklavung von Afrikanern ins Zentrum der Geschichte Amerikas zu rücken; und damit ein öffentliches Gespräch über die Gründung und Entwicklung der Nation auslösend.
2020 Pulitzer Prize Journalism. Commentary
Nikole Hannah-Jones of The New York Times
For a sweeping, provocative and personal essay for the ground-breaking 1619 Project, which seeks to place the enslavement of Africans at the center of America’s story, prompting public conversation about the nation’s founding and evolution.
Damit die Jury des Pulitzer-Preises der Columbia Universität immer gut informiert ist über geeignete Preisträger, gibt es das Pulitzer Center on Crisis Reporting zur Förderung der passenden Meinungen, Exekutivdirektor ist Jon Sawyer. Das Zentrum stellt klar: The Pulitzer Center is not affiliated with Columbia University’s Pulitzer Prizes. Das Pulitzer Center gehört nicht zu den Pulitzer-Preisen der Columbia Universität. Our Mission and Model. Pulitzer Center
Wenn schon Joe Biden ein Präsidentschaftskandidat ist, den man zum Kampf tragen muß, der angeblich beliebt ist bei den Afro-Amerikanern, was die Demokraten bei Sympathiewerten für sie aber nicht so recht merken, dann muß er Schützenhilfe bekommen von Gruppen, die sich der abtrünnigen Schwarzen annehmen, und wenn es um den Preis der Verfälschung der Geschichte der USA ist. Wenn das immer noch nicht reicht, und wenn Joe Biden im Trubel um das Coronavirus gänzlich untergeht, dann wird halt die nächste Polizeigewalt gegen einen Schwarzen für den Wahlkampf ausgeschlachtet. Black Lives Matter ist inzwischen eine sehr reiche Vereinigung.
Geld spielt keine Rolle!
George Floyd auf meinem Blog. Affaire à suivre ….
Quelle:
https://eussner.blogspot.com/2020/06/usa-george-floyd-und-die.html




