Erfundene Hetzjagden: Hat Bundeskanzleramt absichtlich über Chemnitz gelogen?

„Das Lügengebäude der Hetzjagden, die angeblich in Chemnitz stattgefunden haben, ist in sich zusammengebrochen. Wir haben gestern unser Modell der Lügenspirale veröffentlicht, in dem wir die Systematik, mit der Lügen erfunden und für den Versuch benutzt werden, die öffentliche Meinung im Sinne der eigenen politischen Agenda zu beeinflussen, dargestellt haben.

Heute hat nun Werner J. Patzelt, die Ergebnisse seiner Feldforschung veröffentlicht. Darin hat er alle Informationen, denen er habhaft werden konnte, und zwar mit der Methode des Crowdsourcings, zusammengetragen, die es zu den angeblichen Ausschreitungen und Hetzjagden in Chemnitz gibt. Ergebnis: Es gibt keine Belege für die angeblichen Hetzjagden – vielmehr gibt es eine Vielzahl öffentlicher und semi-öffentlicher Stellen, darunter die sächsische Generalstaatsanwaltschaft und der Chefredakteur der in Chemnitz ansässigen „Freien Presse“, die betonen, dass es keinerlei Belege für die angeblichen Hetzjagden gibt.“ (…)

(…) „Bleibt festzuhalten, dass die Lüge über Chemnitz nur deshalb so schnell ans Tageslicht gekommen ist, weil es alternative Medien gibt, weil es soziale Netzwerke gibt, weil es die vielen Menschen gibt, die Beiträge, Informationen, Videos usw. posten, um zu informieren. Kein Wunder, dass Politiker und die Journalisten, die an ihren Hosenbeinen hängen, soziale Netzwerke und das Internet zu ihrem Hauptfeind erklärt haben.

Und es bleibt festzuhalten, dass in der Geschichte des Bundesrepublik noch kein Kanzler bekannt ist, der nachdem er einer Lüge überführt wurde, weiter im Amt geblieben ist.

Werner J. Patzelt wäre nicht er selbst, beinhaltete seine Bestandsaufnahme über Chemnitz nicht auch einen konstruktiven Teil, in dem er versucht, eine Lösung für die mutwillig herbeigeführte explosive Situation, wie sie sich in Deutschland derzeit darstellt, zu finden. Wir empfehlen Lesern die Lektüre des gesamten Textes.“

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