Kurz vor Buchveröffentlichung am 28. August
Nervöse SPD: Erneut Forderungen nach Sarrazin-Parteiausschluss
Thilo Sarrazin: „Die SPD soll mein Buch erst einmal lesen“
Wegen seines neuen Buches versucht die SPD erneut, Berlins Ex-Finanzsenator aus der Partei auszuschließen. Doch Sarrazin will bleiben.
(…) „Es geht um sein neues Werk: „Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“, das Ende August erscheint.“ (…)
(…) „Das zweite Parteiordnungsverfahren gegen ihn, das 2011 trotz Beteiligung des SPD-Bundesvorstands gescheitert war, habe sich auf sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ gestützt. Ihm wurde Rassismus (?) und Islamfeindlichkeit vorgeworfen.“
Kommentar GB:
Thilo Sarrazin ist immerhin imstande, Bücher zu schreiben.
Die Scharia Partei Deutschlands (?), in der „Islamfeindlichkeit“ zum Vorwurf erhoben werden kann, scheint hingegen nicht einmal in der Lage zu sein, Bücher zu lesen.
Nichts ist eben so beweiskräftig wie das eigene verfestigte Vorurteil im Licht irriger Selbstgewißheit.
In wissenschaftlicher Hinsicht gibt es jedoch seit langem einen gesicherten Erkenntnisstand, und zwar ohne daß dazu auf irgendwelche „Islamwissenschftler“ zurückgegriffen werden müßte; siehe unten.
Fraglich ist allerdings, ob die Parteien – und hier insbesondere die SPD – bereit und in der Lage sind, diesen Wissensstand ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen.

