https://www.nzz.ch/meinung/fortpflanzungsmedizin-fuer-alle-recht-und-moral-im-dilemma-ld.1393721
Kommentar GB:
Fortpflanzungsmedizin ist ebenso teuer wie profitabel. Man braucht daher werbende Artikel, um ihre angebliche Sinnhaftigkeit gesellschaftlich durchzusetzen; siehe oben.
Es liegt im Interesse des daran verdienenden medizinischen Komplexes, hierfür eine Finanzierung zu Lasten der Krankenkassen zu fordern, und es liegt ebenso im Interesse der Kienten. Es liegt jedoch nicht im Interesse der großen Mehrheit der Versicherten, und es liegt nicht im staatlichen Interesse, sofern dieser eine Familienpolitik betreibt, die den Namen noch verdient.
Väter werden hierdurch abgeschafft.
Es bleibt ein Samenspender, ein Lieferant von genetischem Material, das als Ware gehandelt wird, von einem Mann stammend, der durch Anonymisierung halb irreal wird. Konkret faßbar ist er nicht mehr. Er hat nicht einmal einen Namen. Die Kinder haben so genetisch zwar eine männliche Genquelle, aber keinen Vater.
Wenn das keine Entmenschlichung ist, was ist es dann?
Ach ja, und dann gibt es da noch die Abtreibung …
Das sind nur zwei Facetten der Dekadenz und ihrer Inhumanität.


