Hans-Peter Raddatz‘ Buch „Von Gott zu Allah?“

„Wird der Islam zur Nagelprobe für die Identitätskrise der liberalen Moderne?
In Europa und Deutschland wächst der Islam zu einem Faktor von enorm zunehmender Wichtigkeit. Seine gesellschaftliche Eigendynamik bleibt allerdings in einem Positivbild, das vom interkulturellen ‚Dialog‘ in Politik, Kirche und Wissenschaft stereotyp erzeugt wird, weithin ausgeblendet.
In einem historischen Systemvergleich der beiden Kulturen sowie ihrer Glaubens- und Machttraditionen entwickelt der Autor klare Strukturen für ein Verständnis der Problematik, welche sich im Rahmen ‚interkultureller‘ Zuwanderung und Globalisierung abzuzeichnen beginnt. Dabei werden vermehrt geistige und demokratische Defizite der westlichen, besonders der deutschen Eliten erkennbar, die ‚Toleranz‘ zur Machtbasis umformen, indem sie zum Nachteil legitimer Mehrheitsinteressen eine ‚Korrekte‘ Moral und damit die aktuelle Ismalexpansion durchsetzen.“

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Zitate aus Rezensionen:

Raddatz‘ Buch „Von Gott zu Allah?“ kommt zur rechten Zeit. Ich wüßte nicht, welche Lektüre nach dem 11. September dringender wäre. Mit großer Eindringlichkeit stellt Raddatz die Frage, ob wir die Herausforderung, die von einem kämpfenden Islam ausgeht, überhaupt begriffen haben.
Prof. Dr. Arnulf Baring, Berlin

… die seit Jahren substanziellste Darstellung eines komplexen Gefüges: des schwer gestörten Verhältnisses zwischen dem Westen und Islam.
Wolfgang G. Lerch, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Seinen Höhepunkt erreicht das Werk von Hans-Peter Raddatz in seiner Kritik an der Großen Koalition zwischen antichristlichen Gruppierungen – islamisch, atheistisch oder wie immer motiviert – und Teilen des christlichen Establishments, denen der „Dialog“ genannte politisch-ideologische Kuhhandel tausendmal wichtiger ist als die christliche Verkündigung.
Rolf Stolz, DIE WELT 1.11.01 [Wortlaut]

Dieses Buch stört – weil es Illusionen zerstört. Es fährt wie ein Blitz in die Biedermeier-Idylle der christlich-islamischen  Dialog-Kultur, die den Kampfcharakter des Islam beharrlich negiert.
Gernot Facius,  DIE WELT 6.10.01 [Wortlaut]

Der Orientalist H.-P. Raddatz … warnt seit langem vor der Entwicklung von Gewaltstrukturen gegen westliche Machtzentren: „Der Islam war von Anbeginn keine tolerante Religion, er kann jederzeit in Gewaltanwendung verfallen…“ Eine Terrorismus-Studie des BND unterstützt diese Version.
FOCUS 38/01, München

H.-P. Raddatz hat ein enzyklopädisches Werk vorgelegt, wozu nur wenige befähigt sein dürften. Es ist ein groß angelegter Kulturvergleich, in dessen Verlauf Raddatz zu beunruhigenden Ergebnissen kommt … der Autor analysiert die absurde Situation, in die eine spätliberale  Gesellschaft …gerät, so  wie sie sich mit Abgesandten einer Weltreligion  im eigenen Lande auseinandersetzen muß, die aus den Fortschritts- und Wandlungszwängen der Zeit entgegengesetzte Schlüsse ziehen.
Prof. Josef Schmid, DLR Berlin 17.8.01 [Wortlaut]

Eine verordnete, maßstablose Gottsuche wird auf der Ebene des „Dialogs mit dem Islam“ als Aufforderung zur uneingeschränkten Toleranz ausgelegt und … bekundet sich als Resistenz gegen gesicherte Fakten… mit all‘ ihrer Unduldsamkeit. Raddatz‘ Buch können wertvolle und fundierte Hinweise hierauf entnommen werden.
Prof. Tilman Nagel, Orientalisches Institut, Göttingen

Das Buch … entdeckt, meiner Meinung nach erstmalig, die Gefahren und Konsequenzen, die mit dem …islamischen Ideologiezustrom zum Westen verbunden sind. Wieso ist dieses Phänomen der fast widerstandslosen Usurpation östlichen Denkens im Westen bisher noch nirgendwo gesehen worden? Raddatz betreibt nicht nur eine sehr pointierte Analyse dieses schicksalhaften Unterwanderungs-Phänomens, sondern liefert sogleich auch eine interessante Erklärung dafür…
Prof. H. J. Fahr, Institut für Astrophysik, Universität Bonn

Der Autor ist … weitaus kenntnisreicher und daher noch gefährlicher als Bassam Tibi. Raddatz ist nicht nur Islamologe und Systemtheoretiker mit bemerkenswerten  wirtschafts- und naturwissenschaftlichen Kenntnissen, sondern auch Kirchenkritiker…
As-Islam München

Raddatz  erwartet, daß, wenn die Deutschen ihre Haltung nicht ändern, die islamische Einwanderung einen totalitären und anti-semitischen Einfluß auf ihr Land gewinnen wird.
übersetzt aus: Middle East Quarterly, Philadelphia

Mit imponierendem Wissenstiefgang und einer großen Materialfülle beleuchtet der Autor die Leichtgläubigkeit und die Absichten der „Dialogindustrie“ in Politik, Wissenschaft, Medien und christlichen Kirchenleitungen im Umgang mit der erklärtermaßen expansiv aus gerichteten Islambewegung.
Westfalen-Blatt, Bielefeld

Der Autor, ausgewiesener Fachmann sowohl im Bereich der Orientalistik als auch der Systemanalyse, hat eine Untersuchung vorgelegt, an deren gewichtiger Substanz sich die gesellschaftlich „Verantwortlichen“  werden messen lassen müssen. Vor allem aber wird den Vertretern des Islam eindrucksvoll vor Augen geführt, welch komfortable, historisch einmalige Ausbreitungschance ihnen die sich nun auflösende „Kultur“ des Westens einräumt.
Schweizerzeit, Flaach

Raddatz ist es gelungen, wie in einem Kriminalroman nachzuzeichnen, wie und mit welchen Zielen der Islam von einer scheinbar allmächtigen Allianz von Kirchen und akademischen Kreisen instrumentalisiert wird.
Gerade für Türken die erfahren möchten, was sich in Deutschland, wo weit über 2 Mio Türken leben, im Namen des Islam und des Dialogs abspielt, ist Raddatz‘ Buch ein erstklassiges Nachschlagewerk
Argun Erbay im linksnationalen Wochenblatt Aydinlik, Istanbul 19.9.2001.

Der Verfasser, ein promovierter Orientalist, kennt sich in der Region bestens aus und ist nicht zuletzt dank seiner enormen Wirtschaftskenntnisse imstande, die Entwicklungen übersichtlicher und vor allem viel realistischer zu analysieren als seine Fachkollegen. In Deutschland, wo es von Islam- und Orientexperten wimmelt, die die gesellschaftlichen Strukturen des Orients anhand der andalusischen Liebespoesie zu erfassen suchen, bildet Raddatz ein bemerkenswertes Unikat
Tamer Bacinoglu, islamischer Theologe, im linksliberalen Wirtschaftsblatt Dünya,  Istanbul 24.8.2001.

 

 

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