„Heute veröffentlicht niemand mehr Mohammed-Karikaturen“

Protest gegen Mohammed-Karikaturen: Anfang 2006 verbrennen Demonstranten in Istanbul eine dänische Flagge.

Ist eine Karikatur ein Menschenleben wert? Flemming Rose von der dänischen „Jyllands-Posten“ spricht über Angst und Selbstzensur – zehn Jahre nach der folgenreichen Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen.

Von Silke Bigalke, Stockholm

Vor zehn Jahren veröffentlichte die dänische Zeitung Jyllands-Posten zwölf Karikaturen über den Propheten Mohammed. Sie lösten weltweit Proteste aus. Flemming Rose war damals der verantwortliche Redakteur. Wie sieht er seine Entscheidung heute?
Zum Interview:


http://www.sueddeutsche.de/politik/umstrittene-zeichnungen-heute-veroeffentlicht-niemand-mehr-mohammed-karikaturen-1.2669763
Kommentar GB:
Ob bestimmte Karikaturen nun guten oder weniger guten oder gar schlechten Geschmack repräsentieren, das steht dahin.
Aber wie auch immer, das alles rechtfertigt unter keinen, unter gar keinen Umständen die Anwendung von Gewalt.
Die Fakten zeigen: die Islamisierung wird mit Androhung von physischer Gewalt gegen Leib und Leben und mit Vollzug solcher Androhungen durchgesetzt: siehe „Charlie Hebdo“. Die islamische Immigration birgt daher erhebliche und voraussehbare Risiken, die vernünftigerweise  vermieden werden sollten. Es gibt andere Immigranten, die derartige Risiken nicht mitbringen. Generell sollten solche Immigranten bevorzugt werden, die erstens geringe Risiken mitbringen und die zweitens eine möglichst schnelle Integration erwarten lassen.
Unter Berücksichtigung des Verursacherprinzips liegt die politisch-moralische Verantwortung ohnehin nicht oder nur sehr nachrangig bei der EU. Die Destabilisierung der arabischen Länder haben im wesentlichen die USA zu verantworten („regime change policy“).

 
 
 
 

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